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13. Feb. 2012

Am Freitag, den 10.02.2012, kam es in den späten Abendstunden erneut zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 73. Auf der Talbrücke St. Kilian verunglückte ein Lkw, der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Mehrere Feuerwehren aus Suhl und Schleusingen waren über vier Stunden im Einsatz.

Kurz nach 22 Uhr am Freitagabend befuhr ein österreichischer Lkw die BAB 73 in Richtung Bamberg zwischen den Anschlussstellen Suhl-Friedberg und Schleusingen. Kurz bevor der aus Suhl stammende Fahrer die Talbrücke St. Kilian erreichte verlor er die Kontrolle über sein Gefährt. Daraufhin prallte er mit der rechten Fahrzeugseite gegen die Leiteinrichtung der Brücke, wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Schließlich kam das Fahrzeug quer zur Fahrbahn zum stehen. Bei dem Aufprall wurde der Lkw stark beschädigt. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Die ersten in der Rettungsleitstelle eingehenden Notrufe ließen Schlimmes erahnen. Von einem auf der Seite liegenden Lkw und mehreren beteiligten Pkws war die Rede. Die zuerst alarmierten Feuerwehrkräfte aus Suhl forderten daraufhin auch gleich die Freiwillige Feuerwehr Schleusingen an. Da die Fahrbahn komplett blockiert war, konnten die Schleusinger gleich entgegen der Fahrtrichtung auffahren und waren schnell vor Ort.

Trotz des sich darbietenden Trümmerfeldes hatten die Kameraden die Situation schnell unter Kontrolle. Der Lkw-Fahrer wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt. Auch war der Lkw der einzige Unfallbeteiligte. Dennoch hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Bei dem Unfall wurden beide Dieseltanks beschädigt, mehrere hundert Liter ergossen sich auf die Fahrbahn und mussten aufgefangen und beseitigt werden. Auch die Ladung des Sattelzuges verrutschte und wurde teilweise erheblich beschädigt. Weiterhin beleuchteten die Kameraden die Unfallstelle und unterstützten die Bergungsarbeiten.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Friedberg abgeleitet. „Das Zusammenspiel der verschiedenen Feuerwehren aus Suhl und Schleusingen hat wieder erstklassig funktioniert.“, konstatierte Volkmann. Die Feuerwehr Schleusingen war mit vier Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften vor Ort. Von Suhl kamen 12 Kameraden, ebenfalls mit vier Fahrzeugen. Die Absicherung von weiteren Einsätzen übernahm für diese Zeit die Feuerwehr Suhl Zentrum mit weiteren 17 Kameraden. Die umfänglichen Aufräumarbeiten dauerten über 4 Stunden. Erst gegen 2.15 Uhr konnte die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.

eingesetzte Kräfte und Mittel

Feuerwehr ausgerückte Fahrzeuge Stärke
Hauptwache ELW 1:0:0 (1 Kamerad)
Hauptwache HLF 20/16 1:4 (5 Kameraden)
Zentrum RW 1:2 (3 Kameraden)
Zentrum TLF 24/50 1:2 (3 Kameraden)
Zentrum Einsatzreserve im Gerätehaus 17 Kameraden
FF Schleusingen VRW 1:1 (2 Kameraden)
FF Schleusingen HLF 20/16 1:8 (9 Kameraden)
FF Schleusingen TLF 24/50 1:2 (3 Kameraden)
FF Schleusingen MTW 1:1 (2 Kameraden)

 

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1 Kommentar »

Grüber Dominik

Guten Abend!
Also die Zusammenarbeit war echt super mit euch Jungs.

Mfg Grübi

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