Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage musste die Feuerwehr Suhl ausrücken um den Bewohner vor einem Wohnungsbrand zu retten. Das Feuer war in der Wohnung eines Hochhauses ausgebrochen. Der Mieter wurde mit schweren Verletzungen ins Klinikum Suhl eingeliefert.
Am Abend des 14.02.2012 kam zu einem Brand in der 10. Etage eines Wohnhochhaus in der Innenstadt von Suhl. Um 22.54 Uhr wurde die Feuerwehr Suhl alarmiert. Umgehend eilten die Feuerwehrleute in die Brandetage des Hochhauses. Im gesamten Hausflur hatte sich dort schon giftiger Rauch ausgebreitet. Die Tür der betroffenen Wohnung war bereits geöffnet, so dass der Brandherd schnell gefunden wurde. Tastend suchten die Kameraden innerhalb von Sekunden routiniert die Wohnung ab. Zu sehen war durch den tiefschwarzen Brandrauch in der Wohnung nichts mehr. Auf Grund der bereits offen stehenden Wohnungstür gingen die Kameraden eigentlich davon aus, dass sich die Bewohner bereits gerettet haben und niemand mehr in der Wohnung ist. Von der Annahme unbeeindruckt suchten sie vorsichtshalber die Wohnung ab. Zum Erstaunen der sich mit Atemschutzgeräten vortastenden Feuerwehrleute, lag der Wohnungsinhaber doch noch bewusstlos mitten in der brennenden Wohnung. In weniger als einer halben Minute spielte sich das beschrieben Szenario ab. Die Kameraden trugen den Bewohner auf den sicheren Rettungsbalkon und versorgten ihn bis der Rettungsdienst eintraf. Mit einer schweren Rauchgasvergiftung wurde er in das Klinikum Suhl eingeliefert.
In der Zwischenzeit löschten die Kameraden die brennenden Möbelstücke. Nach der Rettung des Wohnungsinhabers war der Brand schnell unter Kontrolle. Zum Unverständnis der Kameraden öffneten sich während des Brandereignisses immer wieder die Türen der Nachbarwohnungen, wahrscheinlich um nach dem Rechten zu sehen. Bei den erheblichen Rauchmengen im Flur ein höchst gefährliche Aktion. Die Mieter wurden wieder in ihre sicheren Wohnungen geschickt. Eine Evakuierung war zu keiner Zeit notwendig.
Insgesamt waren 26 Kameraden mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.
eingesetzte Kräfte und Mittel
| Feuerwehr | ausgerückte Fahrzeuge | Stärke |
| Hauptwache | HLF 20/16 | 1:4 (5 Kameraden) |
| Hauptwache | ELW | 1:0:0 (1 Kamerad) |
| Zentrum | DLK 23/12 | 1:2 (3 Kameraden) |
| Zentrum | TLF 24/50 | 1:2 (3 Kameraden) |
| Zentrum | Einsatzbereitschaft am Standort | 1:6 (7 Kameraden) |
| Oberland | LF 16-TS | 1:6 (7 Kameraden) |
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