Europaabgeordneter und Thüringer Innenminister besuchen Feuerwehr Suhl

HT.d.Europanotruf112-HP_02ohen Besuch konnte die Feuerwehr Suhl heute im Gefahrenabwehrzentrum begrüßen. Der Thüringer Abgeordnete im Europaparlament Dr. Dieter-L. Koch und der Thüringer Innenminister Jörg Geibert besuchten die hauptamtlichen Wache und die Tunnelfeuerwehr Suhl. Natürlich kamen sie nicht ohne Grund, denn heute ist Tag des europäischen Notrufs 112.

Einer aktuellen Umfrage zufolge wissen gerade einmal 17 Prozent der DeutT.d.Europanotruf112-HP_01schen, das die 112 auch europaweit gilt. Dies erleben wir als Feuerwehr Suhl Tag für Tag bei unseren Einsätzen. Regelmäßig erleben wir die Unwissenheit. In den ersten Schockminuten, nach einem Unfall oder Feuer, fallen einem häufig nicht mal die einfachsten Dinge ein.

Auf die Vorteile und die Notwendigkeit des Europa-Notrufes 112 möchte Dr. Koch immer wieder aufmerksam machen. Aus diesem Grund startete er heute eine Kampagne, mit welcher er aufklären will. Das Ziel ist es, jedes Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeug in Thüringen mit dem Logo des Europa-Notrufes 112 auszustatten.
T.d.Europanotruf112-HP_04Mit dem Ziel trat er bei uns offene Türen ein. Auch die Feuerwehr Suhl klärt schon seit vielen Jahren darüber auf. Umso mehr freuen wir uns, dass als Startpunkt für die Kampagne die Suhler Feuerwehr gewählt wurde.

Wir werden ab sofort unsere Fahrzeuge mit dem Werbelogo zum europäischen Notruf ausstatten. Beginnen wollen wir mit den Fahrzeugen der Tunnelfeuerwehr. Diese sind tagtäglich in der Tunnelkette der Thüringer Waldautobahn 71 unterwegs. Dort erfüllen sie ihren Zweck besonders gut. Denn täglich passieren im Schnitt 25.000 Fahrzeuge diese Strecke.

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Infos zum Europa-Notruf 112:

  • die einheitliche Notrufnummer gilt in jedem Land der EU
  • sie ist überall kostenlos, bei Mobiltelefonen muss nur eine SIM-Karte eingelegt sein
  • es wird immer mit der nächstgelegenen Notrufzentrale verbunden
  • ist der Standort mal nicht genau bekannt, kann die Zentral diesen ermitteln
  • die Notruf-Disponenten verstehen in der Regel mindestens Englisch

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