Schwerer Verkehrsunfall durch Geisterfahrer

HP_VU-ADSHL-Geisterfahrer_01Am Freitag, den 22. April ereignete sich gegen 18:30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf dem Autobahndreieck Suhl.

Eine Pkw-Fahrerin aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen befuhr das Dreieck von der A71, Fahrtrichtung Schweinfurt, zur A73, Fahrtrichtung Nürnberg, entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Direkt in einer Kurve der Überfahrt kollidierte ein Pkw (LK HBN) mit dem entgegenkommenden Fahrzeug.
Durch den enormen Aufprall wurde die Pkw-Fahrerin lebensbedrohlich verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Der Unfallgegner wurde ebenfalls verletzt, konnte sein Fahrzeug aber selbständig verlassen.

Die Feuerwehr Suhl kam mit dem Rüst- und Hilfeleistungszug zum Einsatz. Weiterhin waren zahlreiche Rettungskräfte von Polizei und Rettungsdienst vor Ort. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 60 kam zum Einsatz.

Die Fahrerin wurde noch in dem Unfallfahrzeug intensivmedizinisch versorgt. Anschließend befreiten die Kameraden der Feuerwehr Suhl die Patientin mit dem hydraulischen Rettungssatz. Nach rund einer halben Stunde war die Rettungsaktion abgeschlossen.

Anschließend beräumten die 14 Kameraden die Unfallstelle. Die Autobahn war bis zum Abschluss der Aufräum- und Bergungsarbeiten für den Verkehr voll gesperrt.

Die Fahrerin, welche die Autobahn in der verkehrten Fahrtrichtung befuhr, erlag leider wenig später in der Klinik ihren schweren Verletzungen.

eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr ausgerückte Fahrzeuge Stärke
Hauptwache HLF 20 1:3 (4 Kameraden)
Hauptwache GW-G 0:2 (2 Kameraden)
Hauptwache KdoW 1:0:0 (1 Kamerad)
Zentrum RW 1:2 (3 Kameraden)
Zentrum TLF 24/50 1:1 (2 Kameraden)
Zentrum ELW 1 1:1 (2 Kameraden)

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